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17.01
2018

6 Fakten über Snackable Content

Bedeutung, Vorteile und Einsatzgebiete: Was Unternehmen für den Erfolg mit Content Snacks wissen sollten

 

"Snackable Content und hochwertige Inhalte wie Bilder, Grafiken, Animationen und Videoproduktionen werden 2018 sehr gefragt sein.", da ist sich der Social Media-Experte Thomas Hutter sicher. Und auch unsere eigenen Erfahrungen zeigen, dass Content Snacks in Form von GIFs, Infografiken oder sehr kurzen Videos besonders großes Potenzial in Sachen Viralität haben. Was dahinter steckt und wie Unternehmen einen der größten Marketing-Trends 2018 nutzen können, verraten wir Ihnen mit den folgenden sechs Fakten und zahlreichen Beispielen zu Snackable Content. 

 

1. Was ist Snackable Content?

 

Wie mit dem kleinen Snack oder Imbiss, anstatt einer ausgiebigen Mahlzeit, funktioniert es auch bei der Aufnahme von meist unterhaltsamen oder informativen Inhalten. Die sogenannten Content Snacks zielen auf schnelle Konsumierbarkeit ab. Sie müssen den Nutzern also einfach zugänglich und offensiv angeboten werden – sozusagen „im Vorbeigehen“ das Interesse wecken.

Mit grafischen Elementen gelingt es, in kürzester Zeit die größte Wirkung zu erzielen. Aus diesem Grund zählen Bilder und Infografiken sowie GIFs und Videos zu den beliebtesten Formaten für Snackable Content. Rein in Textform sind die kurzen Botschaften z. B. auf Newsportalen wie Twitter weiterhin verbreitet.

Beispiel: "Rettungsgassen retten Leben" - Aus aktuellem Anlass produziert, sorgte das kurze GIF in den sozialen Medien für Aufmerksamkeit. So wurde es z. B. im Newsfeed eines Radiosenders mit großer Reichweite geteilt. Der kreative Ansatz bietet Nutzern einen Unterhaltungswert und vermittelt gleichzeitig eine klare Botschaft:

 

Quelle: how2 AG via Facebook

 

2. Welche Kanäle eignen sich für Snackable Content?

 

Nicht immer reichen Zeit oder Appetit für das große Menü. Auf der Suche nach kurzweiliger Unterhaltung und kompakten Infos werden dann vor allem Newsfeeds oder -portale in Sekundenschnelle von den Nutzern gescannt. So z. B. Facebook, Instagram und Snapchat, oder Google und Spiegel.de.

Hier erwarten die Nutzer Content in Häppchen und sind entsprechend empfänglich für die kurzen Botschaften. Im Lean Forward Modus ist zudem das Engagement besonders hoch. Sprich, die Nutzer sind aktiv und die Bereitschaft zum Teilen und Liken somit grundsätzlich größer. Wodurch ebenso die Chance, eine maximale Reichweite zu erzielen, wächst.

Das Angebot ist jedoch groß, Kreativität, Timing und Zielgruppenansprache müssen also passen. 

Beispiel: "Der how2-Snowflake" - Ein winterliches Rezept als Weihnachtsgruß im GIF-Format. Der Absender ist klar erkennbar, die Botschaft hat reinen Service-Charakter und ist nicht produktbezogen. Im Fokus steht der Mehrwert für den Nutzer und die dadurch erzielte Viralität in den sozialen Netzwerken.

 

Quelle: how2 AG via Facebook

 

3. Was sind die Vorteile von Snackable Content?

 

Schon bei der Produktion zeigen sich die Vorteile. Zwar ist der Anspruch an die kreative Vorarbeit erstmal eher höher, da die Häppchen weniger Trash-Food als mehr hochwertige Filetstücke sind. Steht aber einmal das Grundrezept in Sachen Design und Thematik, sind Content Snacks relativ schnell produzierbar, adaptierbar und somit auch für aktuelle Ereignisse und Serien ideal einsetzbar.

Im Gegensatz zu umfangreichen Inhalten, egal ob als Text, Grafik oder Video, sind die kurzen Content-Stücke zudem so schnell konsumierbar und die Zielgruppe viel breiter aufgestellt, dass auch die Reichweite per se größer ist. Ebenso wie das virale Potenzial.

Ziele wie Aufbau von Markenbekanntheit und Image, Kundenbindung oder Konversionssteigerung können folglich mit geringerem zeitlichen und finanziellen Aufwand erreicht werden. Allein auf Kosten-Nutzen-Seite lohnt sich also der Einsatz von Snackable Content.

Beispiel: "#fridayfacts" - Eine grafische Info-Tafel als Content Snack im Serienformat. Über eine grafische Vorlage einfach adaptierbar, werden Fakten und News zum Thema Social Media- und Video-Marketing verbreitet. Der Hashtag gibt den wöchentlichen Intervall vor und bietet zusätzlichen Wiedererkennungswert.

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Quelle: how2 AG 

 

4. Wie können kurze Content-Stücke im Marketing eingesetzt werden?

 

Je nach Zielgruppe, Produkt oder Dienstleistung, Kanal und Ziel sollten Thematik und Format für die kurzen Inhalte gewählt werden. So eignen sich zahlen- und faktenlastige Themen gut für Infografiken. Aktuelles lässt sich besonders kurzfristig in statischen Grafiken verpacken und Bewegtbild bietet vor allem der Sparte Unterhaltung die besten Möglichkeiten.

Wichtig ist, dem Nutzer immer einen Mehrwert und/oder Unterhaltung zu liefern. Nur so hat der Content auch eine Chance darauf, viral erfolgreich zu werden und Marke sowie Image positiv zu fördern. Dabei sollte auf eine authentische Botschaft gesetzt werden, die zur Branche des Unternehmens passt.

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Quelle: how2 AG aus dem Whitepaper "7 Video-Trends für 2018"

 

5. Content Snacks aus vorhanden Inhalten generieren

 

Sie haben bereits ein Erklärvideo, ein E-Paper, Infografiken oder -tafeln? Perfekt! Damit ist die Basis für Ihre Snacks schon vorhanden. Vor allem, um das volle Potenzial umfangreicher Inhalte auszuschöpfen oder diese anzuteasern, sind die kleinen Happen ideal. So können einzelne Fragmente zu eigenständigen Snacks umgewandelt werden, die in den Sozialen Netzwerken Aufmerksamkeit für das Gesamtwerk schaffen.

Die folgenden Zitat-Tafeln aus der how2-Kampagne für das aktuelle Whitepaper "Video Content Marketing - 7 Trends für 2018" zeigen beispielhaft, wie solche Snacks aussehen können:

 

zitat_thomas_hutter_snackable-content
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Quelle: how2 AG aus dem Whitepaper "7 Video-Trends für 2018"

 

Natürlich können mit den vorhandenen Designs, aber auch völlig neue Botschaften kreiert werden. Erfolgreich macht das z. B. die Münchner Verkehrsgesellschaft mit dem Münchner Kindl. Die beliebte Hauptfigur aus der Erklärvideo-Serie wird auch für kurze Grußvideos in den U-Bahnen und sozialen Medien eingesetzt: 

"Guten Morgen" 

 

"Genießen Sie den Sommer München"

 

"Viel Spaß auf der Wiesn"

Quelle der Videos: how2 AG / produziert für die MVG

 

6. Für wen ist der Einsatz von Snackable Content also interessant?

 

Grundsätzlich kann diese Form von Inhalten in die Content Marketing Strategie jedes Unternehmens integriert werden. Besonders gering ist der Mehraufwand, wenn Content Snacks als "Beiwerk" produziert werden. Sprich, wenn sie aus umfangreicheren Inhalten entstehen, um diese effektiv in den Sozialen Medien anzuteasern oder das Potenzial der vorhandenen Inhalte maximal auszuschöpfen.

Mit eigenständigen kreativen Content Snacks können vor allem Ziele in den Bereichen Image-Förderung, Branding und Markenbekanntheit erreicht werden.

 

Sie möchten mehr Thema Snackable Content erfahren und wie Sie dieses Format für Ihr Unternehmen einsetzen können? Wir beraten Sie gerne! 

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