Meta launcht Horizon World – virtuelle Welt mit Tücken

Der erste Schritt ins Metaversum ist getan: Der Facebook-Konzern Meta hat seine erste soziale VR-Plattform Horizon World gestartet. Als Avatar können die Nutzer sich virtuell treffen und die 3D-Welt gemeinsam erleben.

 

Die Umbenennung von Facebook in Meta hat deutlich gemacht, wo Marc Zuckerberg hin will: Nichts geringeres als die Kreation eines Metaversums, einer virtuellen Parallel-Welt, ist seine Vision: Hier soll sich unser gesamtes Leben abspielen, vom Treffen, Spielen und Unterhalten bis zum Arbeiten und Geld verdienen. Einen Horizon Workroom, in dem Unternehmen Konferenzen abhalten können, gibt es bereits in der aktuellen Version. Doch ganz so schön wie das Imagevideo der schönen neuen Meta-Welt ist Horizon aktuell noch nicht.

 

 

Horizon World – noch ein elitärer Treffpunkt

Kostenlos und ohne Einladung zugänglich – wie schon bei Facebook ist die eigentliche Idee hinter Horizon World eine Plattform für jedermann, unabhängig von finanziellem und sozialem Status, Herkunft oder Alter. Doch aktuell ist Horizon World doch noch eine recht elitäre Angelegenheit: Bisher ist die Meta-Welt nur in den USA und in Kanada für Facebook-Nutzer über 18 Jahren geöffnet. Das Launch-Datum für Europa steht noch nicht fest. Voraussetzung fürs Betreten ist die VR-Brille Oculus Quest 2, die knapp 500 Euro kostet – eine Hürde, die wohl aktuell die meisten privaten User und Firmen noch abhalten dürfte.

Im Zuge der Pandemie suchen immer mehr Unternehmen nach Möglichkeiten, ihren Team Spirit auch im Home Office hochzuhalten und dem steigenden Wunsch der Mitarbeitenden nach nachhaltigen Lösungen zum ortsunabhängigen Arbeiten nachzukommen. Virtuelle Räume haben das Potential genau diese Brücke zu schlagen: Das Team-Miteinander kann durch gemeinsames Erleben in einem gefühlt gemeinsamen Raum gefördert werden und gleichzeitig jeder die Freiheit haben, überall auf der Welt mit seinem Laptop zu sitzen. Für das Konzept der New Work ergeben sich damit neue Möglichkeiten.

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Meta Vice President: Toxisches Umfeld für Frauen

Ein Grund für die Altersbeschränkung von Horizon World ist unter anderem der Schutz von Minderjährigen vor sexuellen Übergriffen. Obwohl alle Sicherheitserfahrungen des Facebook-Konzerns in die Schutzvorkehrungen von Horizon World geflossen sind, gibt es bereits Berichte, von sexueller Belästigung oder rassistischen Übergriffen in der realitätsnahen 3D-Welt. Auch wenn es Möglichkeiten gibt, durch Facebook-Moderatoren die Interaktionsfähigkeit beschuldigter User zu unterbinden – eine allumfassende Kontrolle wird schwierig.

Metas Vice-President Andrew Bosworth sieht darin sogar eine „existenzielle Bedrohung“ für das Unternehmen und bezeichnet die virtuelle Welt als oftmals „toxisches Umfeld für Frauen und Minderheiten“. Bewahrheitet sich dies, wird Meta viele User:innen schnell wieder verlieren. Auch gerade im Business-Umfeld müssen sich Firmen natürlich darauf verlassen können, ihre Mitarbeitenden nicht einem solchen Umfeld auszusetzen, wenn sie etwa die Konferenztools nutzen möchten. Meta hat also noch einige Hausaufgaben zu machen, bevor ihre Idee tauglich für die große, weite Welt wird.

 

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