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06.06
2018

Stopp: Video-Content!

Mit diesen 3 effektiven Tipps erreichen Sie Nutzer auf Facebook, Instagram und Co.

Bewegtbild spielt eine immer größere Rolle in den sozialen Medien und ist längst in den Marketingabteilungen der Unternehmen als wichtiger Content-Faktor angekommen. Doch wie erreicht ein Video in Zeiten einer immer kürzeren Aufmerksamkeitsspanne den Nutzer? Wir haben die drei wichtigsten Punkte kurz zusammengefasst, die Marketer unbedingt beachten sollten.

Mal kurz über Mobile ein tonloses 30-Sekunden Video bei Facebook aufrufen, auf LinkedIn das CEO Video-Interview ansehen oder bei YouTube das how-to-Video für ein gerade anstehendes Problem suchen – für viele Internetnutzer ist das Alltag. Videos sind das beliebteste Medienformat im Internet. Täglich werden über eine Milliarde Stunden Bewegtbild auf YouTube angeschaut. Doch seit Jahren sinkt auch die Zeit, die die User bereit sind, in Inhalte zu investieren. Denn Plattformen wie Instagram oder Facebook haben uns dazu erzogen, durch die Seiten zu scrollen. Da bleibt nicht viel Zeit, die Aufmerksamkeit der Zielgruppe zu gewinnen. 

Fassen Sie sich kurz

Auf Facebook werden organische Videos im Durchschnitt gerade mal 17 Sekunden lang angesehen, Werbevideos sogar nur sechs Sekunden, weil Nutzer häufig mobil auf die Seite gehen – und das meist tonlos. Das bedeutet: Wer Facebook als Kanal in Betracht zieht, benötigt ein Video mit einer Dramaturgie, die die Zielgruppe in den ersten Sekunden anspricht. Parallel sollte das Video untertitelt sein, denn Filme mit Untertiteln werden um zwölf Prozent länger angesehen. Bei Twitter, der Plattform für News, ist die Aufmerksamkeitsspanne noch geringer. Hier – wie auch bei Xing, Linkedin und Co. – bietet sich ein Screenshot des Videos an, um dann wiederum auf andere Plattformen zu verlinken. YouTube dagegen, die zweitgrößte Suchmaschine der Welt, ist ideal für den Longtail und verträgt längere Formate. Doch auch hier sollte der Clip drei Minuten nicht überschreiten, sonst steigt der Nutzer aus.

Die ersten Sekunden zählen

Egal wie lang und ob Werbeclip oder how2-Video: Die ersten Sekunden entscheiden. Sie müssen den Nutzer in den Bann ziehen, der Einstieg muss fesseln. Zuschauer gewinnt man mit der ersten Szene. Bei einem Kochvideo beispielsweise darf gleich zu Anfang das Endprodukt zu sehen sein. Hier würde es auch Sinn ergeben, den Augenschmaus gleichzeitig als Vorschaubild einzustellen. Das Thumbnail ist neben dem Titel die Einladung, den Play Button zu drücken und sich den Clip anzugucken. Auch beim Teilen in sozialen Netzwerken spielt es eine große Rolle.

Storytelling

Video-Marketing lebt von Geschichten. Auch in kurzen Clips lässt sich eine Story mit einem Spannungsbogen erzählen, der den Zuschauer bis zum Ende fesselt. Ob witzig, berührend, spannend oder informativ – der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Testimonials, also kompetente oder auch prominente Personen, die über das Produkt oder Thema sprechen, können einen persönlichen Bezug und Glaubwürdigkeit herstellen. Professionelle visuelle Aufbereitung ist dabei Voraussetzung. Die Ansprüche sind inzwischen hoch. Auch wenn amateurhafte Katzenvideos hohe Klickraten haben – die Akzeptanz für schlechte Qualität bei Tutorials, how2-Videos oder Imagefilmen ist gering.

Fazit

Social Media-Plattformen wie Instagram, YouTube und Co. sind für Advertiser längst unverzichtbar im Medienmix. Doch die Marketing-Kampagnen müssen sich durch das immer umfangreichere Angebot auf zunehmend kürzere Aufmerksamkeitsspannen der User einstellen. Wenn Werbetreibende die hier dargestellten Punkte beachten, die Kampagne professionell hergestellt und auf den dazu passenden Plattformen verbreitet wird, steht dem Erfolg nichts mehr im Weg.

 

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