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07.09
2017

Vertikale Videos – auf Facebook, Instagram & Co.

1:1 ist nicht das neue Unentschieden, sondern ein neues Format für Videos im Social Web

Flachbild-Fernseher im 16:9 Format haben die alten Röhrengeräte im 4:3-Format schon längst abgelöst. Breitbildformate haben danach auch das YouTube-Zeitalter dominiert. Mit der steigenden Nutzung von Smartphones und den darauf optimierten Newsfeeds des Social Web, erobert nun ein neues Bildschirm-Format die Screens: Vertikale Videos, deren Bild gleich lang wie hoch ist.

Dieses Beispiel zeigt eine Kurzanimation - ein GIF - zum Thema Rettungsgasse. Optimiert für den gezielten Einsatz auf Facebook, Twitter und Instagram, wurde der Clip ausschließlich im 1:1 Format produziert.

 

Das 1:1-Format in Form von GIFs oder Videos ist aus unseren Timelines nicht mehr wegzudenken. Snackable Content für das Smartphone-Zeitalter ist auf Facebook, Instagram, Snapchat oder Twitter heute meist im vertikalen Format erstellt. Welche Vor- und Nachteile das neue 1:1 bietet, haben wir hier für Sie aufgestellt.

Fünf Gründe, warum Unternehmen vertikale Videos produzieren sollten

  • Sie nehmen mehr Platz im Newsfeed der Timelines ein und erzielen dadurch in der Regel eine höhere Reichweite
  • Kippt man sein Mobilgerät horizontal, also ins Querformat, sollen auch vertikale Videos künftig automatisch in der vollen Bildbreite angezeigt werden – ohne schwarze Seitenbalken 
  • Sie können im Fullscreen Format abgespielt werden
  • Vertikale Videos können im Hochformat den menschlichen Körper besser komplett zeigen
  • Die dominierenden Social Media-Plattformen wie Facebook, Snapchat, Twitter und Instagram setzen auf das neue Format


Drei Gründe, das vertikale Format kritisch zu betrachten

  • Das 16:9-Format entspricht noch den bisherigen Sehgewohnheiten vieler User, die älter als 20 Jahre sind
  • Horizontale Videos können für viele reichweitenstarke Web-Plattformen eingesetzt werden (YouTube, Blogs etc.)
  • Videos im traditionell produzierten 16:9-Format müssen an die vertikale Darstellung angepasst werden, dadurch entsteht Mehraufwand und höhere Kosten

 

Fazit: Zielgruppe und Einsatzgebiete vor der Produktion definieren

Gerade der letzte Punkt, die Kosten und der Mehraufwand, sind zentrale Punkte für Unternehmen. Bevor man sich entscheidet, vertikal zu produzieren oder anzupassen, sollten Unternehmen deshalb darüber nachdenken, wo im Social Web sich die Zielgruppe hauptsächlich aufhält, die Sie erreichen wollen. Lautet die Antwort Facebook, Instagram & Co. dann sollten Marketing-Entscheider ernsthaft in Erwägung ziehen, 1:1-Videos produzieren zu lassen. Wollen Firmen sowohl YouTube als auch Bilder- und Video-dominierte Social Plattformen bespielen, sollte das möglichst schon in der Konzeptionsphase berücksichtigt werden. So können aus 16:9-Aufnahmen später wesentlich einfacher zwei Versionen geschnitten werden: 16:9 für YouTube und Blogs und 1:1 für Facebook, Instagram & Co.

 

 

 

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