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  • Update Juni 2018: Vertikale Videos auf Facebook, Instagram & IGTV
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07.09
2017

Vertikale Videos – auf Facebook, Instagram & Co.

Update Juni 2018 zum neuen Instagram Feature IGTV

1:1 ist nicht das neue Unentschieden, sondern das angesagte Format für Videos im Social Web

Flachbild-Fernseher im 16:9 Format haben die alten Röhrengeräte im 4:3-Format schon längst abgelöst. Breitbildformate haben danach auch das YouTube-Zeitalter dominiert. Mit der steigenden Nutzung von Smartphones und den darauf optimierten Newsfeeds des Social Web, erobert jetzt ein weiteres Bildschirm-Format die Screens: Vertikale Videos, deren Bild gleich lang wie hoch ist. Einen besonderen „Support“ bekommen 1:1 Videos seit 20. Juni 2018 zudem von Instagrams neuer Funktion: IGTV (kurz für Instagram TV). Auch die erklären wir in diesem Beitrag noch genauer.

Dieses Beispiel zeigt eine Kurzanimation - ein GIF - zum Thema Rettungsgasse. Optimiert für den gezielten Einsatz auf Facebook, Twitter und Instagram, wurde der Clip ausschließlich im 1:1 Format produziert.

 

Das 1:1-Format in Form von GIFs oder Videos ist aus unseren Timelines nicht mehr wegzudenken. Snackable Content für das Smartphone-Zeitalter ist auf Facebook, Instagram, Snapchat oder Twitter heute meist im vertikalen Format erstellt. Welche Vor- und Nachteile das neue 1:1 bietet, haben wir hier für Sie aufgestellt.

 

Fünf Gründe, warum Unternehmen vertikale Videos produzieren sollten

  • Sie nehmen mehr Platz im Newsfeed der Timelines ein und erzielen dadurch in der Regel eine höhere Reichweite
  • Kippt man sein Mobilgerät horizontal, also ins Querformat, sollen auch vertikale Videos künftig automatisch in der vollen Bildbreite angezeigt werden – ohne schwarze Seitenbalken 
  • Sie können im Fullscreen Format abgespielt werden
  • Vertikale Videos können im Hochformat den menschlichen Körper besser komplett zeigen
  • Die dominierenden Social Media-Plattformen wie Facebook, Snapchat, Twitter und Instagram setzen auf das neue Format - Instagram hat mit IGTV im Juni 2018 sogar eine eigene TV-Plattform ausschließlich für vertikale Videos gelauncht


Was ist IGTV? 5 Fakten zur neuen Instagram Funktion

  • IGTV (Instagram TV) ist ein neues Feature von Instagram, das es ermöglicht, vertikale Videos in der Full Screen-Ansicht und mit einer Länge zwischen 15 Sekunden und 10 Minuten zu veröffentlichen - mit einem verifizierten Konto sogar bis zu 60 Minuten.
  • IGTV kann als zusätzliche Funktion aus der bekannten Instagramm App heraus genutzt werden oder in der eigenen IGTV App.
  • Bei IGTV ist jeder, der Video-Content einstellt, sozusagen ein eigener Kanal. Jeder Instagram-Nutzer kann Videos bei IGTV hochladen.
  • Ähnlich wie beim regulären TV-Programm, starten auch bei IGTV die Videos unmittelbar nach dem Öffnen der App bzw. der Instagram-Funktion. Die Videos sind dabei übersichtlich eingeteilt in die Kategorien "Für dich", "Abonniert", "Beliebt" und "Weiter ansehen".
  • In der Kategorie "Abonniert" werden automatisch alle Videos der Profile angezeigt, denen man folgt.

 

Drei Gründe, das vertikale Format dennoch kritisch zu betrachten

  • Das 16:9-Format entspricht noch den bisherigen Sehgewohnheiten vieler User, die älter als 20 Jahre sind
  • Horizontale Videos können für viele reichweitenstarke Web-Plattformen eingesetzt werden (YouTube, Blogs etc.)
  • Videos im traditionell produzierten 16:9-Format müssen an die vertikale Darstellung angepasst werden, dadurch entsteht Mehraufwand und höhere Kosten

 

Fazit: Zielgruppe und Einsatzgebiete vor der Produktion definieren

Gerade der letzte Punkt, die Kosten und der Mehraufwand, sind zentrale Punkte für Unternehmen. Bevor man sich entscheidet, vertikal zu produzieren oder anzupassen, sollten Unternehmen deshalb darüber nachdenken, wo im Social Web sich die Zielgruppe hauptsächlich aufhält, die Sie erreichen wollen. Lautet die Antwort Facebook, Instagram & Co. dann sollten Marketing-Entscheider ernsthaft in Erwägung ziehen, 1:1-Videos produzieren zu lassen. Wollen Firmen sowohl YouTube als auch Bilder- und Video-dominierte Social Plattformen bespielen, sollte das möglichst schon in der Konzeptionsphase berücksichtigt werden. So können aus 16:9-Aufnahmen später wesentlich einfacher zwei Versionen geschnitten werden: 16:9 für YouTube und Blogs und 1:1 für Facebook, Instagram & Co.

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